Zum Taufgottesdienst:

Wie können sich die Eltern am Taufgottesdienst beteiligen?

Die Taufe drückt auch die Freude der Familie über das Kind, den Täufling, aus. Deshalb wünschen wir uns, dass sich Eltern sowohl an den Vorbereitungen, als auch an der Durchführung des Taufgottesdienstes beteiligen. Im Einzelnen wird das in den Taufgesprächen besprochen. Eigene Ideen können sie dabei gerne einbringen.
Die Beteiligungsmöglichkeiten sind vielfältig: Sie können Lieder mit aussuchen, die Tauffamilie oder Paten können ein Gebet sprechen, das sogenannte Kinderevangelium (Markus 10,13-16) vorlesen, sie können dem Kind Segensworte mit auf den Weg geben oder die Taufkerze gestalten. Es wäre sogar denkbar, dass sie mit dem Pfarrer die Predigt vorbereiten.

Was ist eine Taufkerze und wer bringt sie mit?

Seit einigen Jahren ist der alte Brauch der Taufkerzen wiederentdeckt worden. Der Täufling erhält nach der Taufe von einem Paten eine Taufkerze als Erinnerung an seine Taufe. Sie kann dann z.B. immer an seinem Tauftag oder am Geburtstag brennen und daran erinnern, dass das Leben des Täuflings in Beziehung zu Gott steht. Wir entzünden sie an der Osterkerze. Mit ihr kommt in unseren Gottesdiensten das Licht des Ostermorgens in die Kirche. Der Täufling nimmt diese Kerze mit nach Hause, da er mit der Taufe in den Tod und die Auferstehung Jesu getauft ist. Das Licht erinnert daran, dass er an Jesu Tod und Auferstehung mit seinem Leben Anteil hat.

Darf in der Kirche fotografiert werden?

Grundsätzlich bitten wir um Zurückhaltung bei Aufnahmen während des Gottesdienstes. Die Anwesenheit Gottes im Gottesdienst lässt sich ohnehin auf solchen Medien nicht festhalten. Gerne steht Ihnen der Pfarrer nach dem Gottesdienst für Erinnerungsfotos zur Verfügung.

 

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